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Mein Blog / Referenzen

Hier berichte ich, was es Neues bei mir gibt, erzähle von Fotoshootings und anderen Dingen, die ich sonst gerade noch so mache.

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| Werbung, unbeauftragt | So, heute war es so weit. Ich habe es mir gegönnt: Das selbststehende Einbeinstativ Libec HFMP in der Kit-Version inkl. TH-X Videoneiger*, ein Fluid Schwenkkopf, der sowohl über eine Neige- wie auch eine Schwenkfunktion verfügt. Für mehr Stabilität, smoothe Schwenks und Entlastung beim Videofilmen. Ja, das Teil ist echt nicht günstig. Ganze 333,- Euro hab' ich bei Amazon dafür hingeblättert. Aber Qualität hat nun mal seinen Preis und der erste Eindruck ist "sehr hochwertig". Doch wie schlägt es sich in der Praxis?

Erst einmal die Eckdaten: Das Stativ ist aus Aluminium und hat laut Datenblatt ein Gewicht von ca. 2,7 kg. Kein Leichtgewicht, dafür steht es dank dem Gewicht sehr stabil auf einer geraden Fläche. Es hat einen zweifachen Beinauszug mit Schnellverschlüssen, drei aus- und einklappbare gummierte Füße und ein einzigartiges Step Lock/Release Fußpedal, um zwischen "Selbststehend" und "Frei-beweglich" hin- und herschalten zu können. Komplett eingefahren beträgt die Höhe ca. 87,5 cm, die maximale Höhe liegt bei ca. 189,5 cm. Das ist hoch genug, um über Menschenmassen hinweg filmen zu können. Der TH-X Videoneiger verfügbar wie gesagt sowohl über eine Neige- wie auch eine Schwenkfunktion, die wirklich smooth und verwacklungsfrei funktioniert.

Soweit so gut, die theoretischen Daten hören sich schon mal super an. Jetzt heißt es: Härtetest unter Live-Bedingungen. Eine befreundete Coverband aus dem Hanauer Raum (Mixxed Up) ermöglichte es mir, sie während einer Veranstaltung zu begleiten, um ein paar Videos zu drehen und Foto zu schießen. Auf diese Weise konnte ich mein Equipment vor Ort unter Live-Bedingungen austesten und auch das neue Monopod kam die meiste Zeit zum Einsatz. Unter anderem filmte ich von einem Balkon gegenüber der Bühne mit einem Zoomobjektiv bis 250 mm Brennweite. Selbst komplett rangezoomt konnte ich fast verwacklungsfrei filmen und die Schwenks zwischen den Musikern auf der Bühne waren sehr sauber. Das "fast" bezieht sich eher auf meine Übung, die ich erst noch bekommen muss. Doch selbst ohne viel Übung, aber mit dem nötigen Feingefühl, entstehen damit schon richtig geniale Videos, die man ohne so ein Einbeinstativ mit Fluid-Schwenkkopf wohl nicht erstellen könnte.

Wichtig sei noch zu erwähnen, dass man trotz "Füßen" und "Selbst-stehend" das Stativ niemals alleine lassen sollte. Es ist schließlich kein Dreibeinstativ! Der Anwendungsfall ist hier ein anderer. Solange es auf ebenem Untergrund steht und es niemand stärker berührt, passiert in der Regel nichts. Das "Freistehen" ist jedoch eher für kurze Momente gedacht, wenn man zum Beispiel ein neues Objektiv aus der Tasche kramen muss, oder eben mal kurz seine Arme entlasten möchte. Dafür ist es wirklich super praktisch. Ratsam ist auch, immer einen Fuß auf einen der Stativfüße zu stellen, für etwas mehr Sicherheit.

Sobald ich dazu komme, werde ich ein kleines Video mit den von mir gefilmten Szenen erstellen, damit ihr einen besseren Eindruck davon bekommt. Allerdings sind an diesem Abend knapp 70 GB Film- und Fotomaterial entstanden, das kann also noch ein paar Tage dauern :)

Ja, soweit zu meiner neuen Errungenschaft. Das wollte ich nur mal eben mitteilen, weil ich so ein Stativ wirklich allen empfehlen kann, die hobbymäßige oder auch professionelle Videografie betreiben möchten. Einen Vergleich zu anderen Herstellern wie Manfrotto oder SIRUI habe ich nicht, ich kann also nicht sagen, wie die Unterschiede sind und ob es noch bessere Monopods gibt. Ich kann nur sagen, dass ich mit dem Libec HFMP KIT* bisher sehr zufrieden bin und ich auf den Langzeittest gespannt bin. Ich werde zu gegebener Zeit wieder berichten. Das Stativ gibt es übrigens auch ohne den TH-X Videoneiger zu kaufen, für alle, die so einen schon zu Hause haben: Libec HFMP*.

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